Biografie

2008 wurde ich von Piero Esteriore als Gitarrist in die jetzige Band integriert.
Es macht wirklich Spass mit dieser Besetzung zu spielen, denn an den Instrumenten sind keine geringeren als:

Diafilm

2007 feierte die Schweiz die EM. In Bubendorf wurde das heute berühmt berüchtigte neunte Stadion eröffnet. Ich wurde zwar nur als Ersatz-Gitarrist für die Vasco Cover Band Deviazione gebucht, doch immerhin war ich, wenn auch unter strömendem Regen, und leerer Tribüne (ca. 20 Zuschauer) mit dabei.

Diafilm

Diafilm

Diafilm

Und aus Freundschaft wurde eine neue Band.
Wie schon so oft befreundete ich mich vor allem mit dem Bassisten Dani Meier (Prozessor Joans). Mit Oscar am Gesang gründeten wir unsere jetzige Electro Pop Band Deload. Nach längerem Suchen wurde die Band mit Mike Schüpbach am Keyboard und Jiorjos Michalopoulos am Drum ergänzt.

Diafilm

Trinity Jones
Das Jahr 2007 bescherte mir eine einschneidende Anfrage der Gruppe TJ. Ein Open Air Konzert für Lesben in Zürich!
Dass wir an diesem Konzert einen riesen Spass hatten, muss ich wohl nicht extra erwähnen, doch was mir fast noch wichtiger ist zu erwähnen, ist, dass manche dieser Musiker jetzt richtige Freunde geworden sind.

Diafilm

Ich hörte auf als Drucker zu arbeiten, und versuchte mich als professioneller Musiker. Um mir die Jazz-Schule auf Bass finanzieren zu können, unterrichtete ich zu Hause Musik und arbeitete dort in meinem Studio. Da dies aber kaum reichte, nahm ich einen Job als Bassist in der Gruppe DIAMONDS an - die Gala-Band aus Luzern. Am Schlagzeug spielte MARTIN EISENEGGER. Ja ja, genau der, der uns im GREEN WOOD Studio so übers Ohr gehauen hatte. Ich spielte also überall, wo es gerade an Musiker fehlte um mir meinen Verdienst aufzubessern - doch hielt sich der in einem so kleinen Rahmen, dass ich die Schule wieder aufgeben musste. Ich begann wieder meinem erlernten Beruf als Drucker nachzugehen. Wie das Leben so spielt, traf ich nach ganzen sieben Jahre, rein zufällig, Lorenzo Capizzi wieder an. Er spielte auch noch in einer Cover-Band mit, jedoch kam er mit den Mitmusiker, in menschlicher Hinsicht, nicht ganz zurecht, was ich auch zu beklagen hatte. Wir schwärmten über alte Zeiten. Kurz darauf spielten wir wieder zusammen in derselben Band. Für mich wahr das ein tolles Gefühl, wieder die Gitarre in der Band zu spielen. Seit dem spielen wir in der Gruppe IDEAL. Unterdessen sind es ca. acht Jahre. Wir sind eine Party-Band und bestehen aus einer Sängerin, Jay Raz, einem Bass, Rossario Caffo, am Keyboard der Cousin von PIERRO ESTERIORE, Giuseppe Giglia, (mit ihm spielte ich schon vorher in einer Jazz-Formation ), und Lorenzo Capizzi am Schlagzeug. So, das war nun also meine «Karriere» als Musiker bis am heutigen Tag. Wer mich live sehen will, wird aber sicher immer wieder Gelegenheit finden.

Diafilm Pic05

Diafilm

Diafilm

Eine neue Band war geboren. (THE DEFINITION) Es spielten Daniel Imber an der Gitarre. Wow... für mich immer noch einer der besten Gitarristen der Schweiz, wenn nicht überhaupt. Die Schweizer Antwort auf Joe Satriani! Am Schlagzeug Andy Muckenhirn. Auch ein wahnsinn’s Drumer... Am Gesang Oscar Carluccio und Ozzy Indalizio. Zuerst spielte ich noch die zweite Gitarre, aber da kein guter Bassist zu finden war, übernahm ich den Bass. Unsere CDs und T-Shirts wurden uns regelrecht aus der Hand gerissen. Es gibt dazu ein Live-Video, das ihr euch downloaden könnt. Es lohnt sich...

Diafilm

Schon bald kristallisierte sich mein Interesse aber mehr dem Jazz Funk. Der Bassist Alex slappte so geil auf seinem Bass, dass ich kurzerhand mit ihm die Gruppe HOT ICE CREAM gründete. Am Schlagzeug John Dast und am Keyboard Thom Wirts. Wir bekamen grossen Anklang in dieser Formation, und spielten uns bis nach Dänemark und Norddeutschland. Wie es im Leben so ist, ging jeder irgendwann einmal seinen eigenen Weg. Ich fand meinen neuen Weg im Cross Over. Harter rockiger Funk.

Diafilm

1982 begann ich in einer Reagge Band mit zu spielen (The OWELS). Ab1984 wechselte ich immer wieder Bands, wie z.B. zur FEENIX. Die meisten Musiker waren fast doppelt so alt wie ich. So profitierte ich immer mehr an Bühnenerfahrung. Mit zwölf wurde ich von einer Tanz Band (DELTA SOUND) angefragt. In meinem Alter war das eine sehr lukrative Chance, gutes Geld zu verdienen. Wegen meines Alters war es aber unumgänglich, die Zustimmung meines Vaters zu bekommen, da ich von da an an den Wochenenden nach den Auftritten erst früh morgens wieder nach Hause kommen würde. Die Musiker mussten bei meinem Vater um Erlaubnis bitten und er stimmte zu meiner grossen Überraschung zu. Ich trat sieben Jahre lang in dieser Formation von einer Bühne zur anderen auf. Das Repertoire setzte sich aus allen Stilrichtungen zusammen. Das eröffnete mir den musikalischen Horizont um ein Vielfaches. Nach sieben Jahre Stücke nachspielen wollte ich endlich auch mal was eigenes komponieren - und mit einer eigenen Band damit auftreten. Wir gründeten darauf die Rock Band EXCUSE MY SHOUSE. Zusammen mit dem Keyboarder Fernando Mazzocco, aus der Cover Band DELTA SOUND, und Jan Claude Schweizer am Gesang, verwirklichten wir unser lang ersehnten Traum. Wir nahmen unsere erste CD im GREEN WOOD Studio in Nunningen auf. Produzent war Martin Eisenegger.Jetzt kommt was, wo ich mich etwas schäme, aber gesagt werden muss. Drei Songs haben wir dafür komponiert. Einer davon wurde fast fertig, und die anderen zwei waren nur halbwegs angefangen. Unsere Gutgläubigkeit und Naivität hat uns ein Vermögen gekostet. 40 000.- mussten wir für eine praktisch unfertige Produktion bezahlen, und zu allerletzt wurde dies nie veröffentlicht!!! - Macht nie etwas ohne Vertrag, egal was man euch verspricht!!! Auch wenn ich das viel billiger hätte haben können, hatten wir wenigstens die Gelegenheit, wie man professionell im Studio arbeitet. Wir haben uns nach diesem Desaster aber nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil... Zu unserer Band kamen Alex Schaub am Bass dazu, Lukas Soland am Schlagzeug, und Oliver Moser an der Solo Gitarre. Zusammen stürmten wir schon bald die ganz grossen Bühnen in der Schweiz. Wie z.B. das Open Air Arena in Liestal.

Diafilm

Irgendwann bekam ich an Weihnachten eine Ukulele geschenkt, die ich bei meinem Primarschullehrer als Freifach erlernen durfte. Es ging nicht lange, und schon stand ich sozusagen neben meinem Lehrer, und half meinen Mitschülern, dieses Instrument zu erlernen. Eines Tages fand ich auf dem Schulheimweg irgendwo auf dem Müll eine kaputte Gitarre, die ich gleich mit nach Hause nahm. Mein Vater flickte sie für mich und zeigte mir gleich die ersten Griffe. Von da an spielten wir immer wieder zu zweit in der Stube oder zu dritt mit meinem Bruder. Es kam auch vor, dass Kollegen von uns vorbei kamen die auch Gitarre spielen konnten - und so war es keine Seltenheit mehr, dass unsere Stube voller Jungs war, die miteinander Gitarre spielten. Es ging so weit, dass man mein Vater immer wieder ansprach, ob wir zusammen auftreten würden, was wir auch taten. 1978 gründete ich meine erste Band, die ISCA. Drei Mitschüler und ich spielten Folk Songs mit drei Ukulelen und einer Gitarre. Wir waren schon damals sehr gefragt... (wahrscheinlich, weil wir umsonst spielten!) Meine Eltern merkten bald, dass ich es ernst nahm mit der Musik, und so kauften sie mir meine erste elektrische Gitarre.

Diafilm

Mein Grossvater (Handorgel), mein Vater (Gitarre + Saxofon) und mein Bruder (Gitarre und Bass) spielten bereits zusammen, als ich noch in den Windeln lag. Da mein Vater Angst hatte, ich würde die Schule vernachlässigen, verbot er mir anfangs (da war ich sieben oder so) Musik zu machen. Meine Mutter aber war sehr Stolz, dass wir die musikalische Ader der Familie geerbt haben, und so schickte sie mich gegen den Willen meines Vaters in den Flötenunterricht. Ich hatte schon damals ein gutes Ohr. Ich konnte alles, was ich hörte, gleich auf meinem neuen Instrument spielen. Das tat ich so auch im Unterricht. Anstatt die Noten zu lesen, hörte ich den anderen beim Vorspielen zu, die immer der Reihe nach aus dem Buch lasen. Irgend wann musste es passieren... Ich musste als erster ein Stück aus dem Liederbuch vorspielen das ich nicht kannte - und so flog mein kleines Geheimnis auf. Ich wurde aus dem Unterricht entlassen.

Diafilm